Über mich

 

„Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte,
solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.“
Albert Einstein

Sichere BindungAls ich vor vielen Jahren auf der Uni mein erstes Seminar zum Thema Bindung besucht habe, hat mich das dort Gehörte bereits sehr berührt und nachhaltig beeindruckt.

Während meiner langjährigen Arbeit mit Kindern und Erwachsenen konnte ich sehen, wie sehr wir Menschen durch unsere ersten Beziehungserfahrungen geprägt werden.

Ich konnte auch sehen, welche Auswirkungen sie auf unsere seelische, geistige sowie körperliche Gesundheit und auf unser Lebensglück haben können.

Mittlerweile ist es meine tiefe innere Überzeugung geworden, dass sich der Wert einer sicheren Bindung mit nichts in der Welt messen lässt. Es ist ein unbezahlbares Gut für jedes Kind, in ein Umfeld hineingeboren zu werden, in dem es eine liebe- und vertrauensvolle Begleitung ins Leben erfahren kann.

Ich wünsche allen Kindern und erwachsenen Menschen auf dieser Erde, dass sie sichere und liebevolle menschliche Verbundenheit erleben!

Berufliche Qualifikationen (eine Auswahl)

  • Studium der Psychologie an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
  • Postgraduelle Ausbildung zur Klinischen & Gesundheitspsychologin, BÖP Wien
  • Traumacurriculum laufend, Zentrum für angewandte Psychotraumatologie Wien
  • Therapiebegleithunde-Ausbildung, Tiere als Therapie Wien
  • Zertifizierte Theaterpädagogin Spielen, was ist, verändert die Welt, spectACT Innsbruck
  • Kontinuierliche Fortbildungen und Supervisionen

Berufserfahrung

  • seit 2000 im psychologischen Arbeitsfeld tätig
  • seit 2012 in freier Praxis

Berufliche Stationen (eine Auswahl)

  • Mehrjährige Tätigkeit im Bereich der psychologischen Begleitung, Beratung und Behandlung für Familien, Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen, Wahrnehmungs- und Bewegungsstörungen im Institut für neuropsychologische Rehabilitation, Innsbruck
  • Psychologische Telefonberatung und Krisen-Erstintervention an der BÖP-Helpline, Wien
  • Klinisch-Psychologische Behandlung in der Ersten Klinisch-Psychologischen Ambulanz des BÖP, Wien

Ein Auszug aus meiner Diplomarbeit zum Thema „Interpersonelle Synchronisation als diagnostisches Instrument“

In mehreren Studien konnte nachgewiesen werden, dass sich interpersonelle Synchronisation bereits ja in den ersten Stunden des Lebens einstellt. Kinder sind somit zu jedem Zeitpunkt ihres Lebens in ein interaktives soziales Netzwerk eingebunden, anpassungs- und lernbereit. Für eine optimale Entwicklung ist es daher von Anfang an notwendig, in eine stabile, liebevolle und natürliche zwischenmenschliche Beziehung eingebunden zu sein. Kinder brauchen die intensive interaktive und vor allem vertrauensvolle Verbindung zu Erwachsenen, um sich ungestört natürlich zu entwickeln.

Die erste Zeit des Babys ist eine Zeit größter Abhängigkeit. Der Einfluss des Erwachsenen in der Eltern-Kind-Dyade ist in dieser Zeit am stärksten. Die erste Beziehung ist sehr bedeutungsvoll und entsprechend physiologisch „natürlich“ wohl am besten abgesichert. Vorhersagbarkeit ist wichtig für die Entwicklung von Vertrauen, was man dahingehend auslegen kann, als dass man den natürlichen Verhaltens- und Interaktionstendenzen möglichst wenig im Wege stehen sollte.

Die Qualität des wechselseitigen Austauschs zwischen Kind und Bezugsperson beeinflusst ganz grundlegend sowohl dessen intellektuelle, emotionale und verhaltensmäßige Entwicklung.

Das Phänomen der Synchronisation als spontanes und allgegenwärtiges interindividuelles Geschehen, ist von ausschlaggebender Bedeutung und Wichtigkeit, und zwar bezüglich jeden Aspektes menschlichen Lebens und Erlebens, insbesondere aber für das Gefühl der gemeinschaftlichen Bindung. Der Mensch ist von Geburt an zur Kommunikation fähig und zeigt ein primäres Bedürfnis nach interaktivem, emotional gefärbtem kommunikativem Kontakt. Dabei geht es um den Wunsch in dem momentan erlebten Zustand wahrgenommen zu werden und diesen mit dem Anderen zu teilen. Mit der Synchronisation geht das Gefühl gemeinschaftlicher Verbundenheit einher, ohne die eine gesunde, normale Entwicklung des Menschen wohl kaum denkbar ist.

Sonstiges

  • Mitgliedschaft im Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen
  • Seminartätigkeit zum Thema Bindungsentwicklung bzw. Sichere Bindung